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Tierschutzhunde suchen ein Zuhause!

BRIEF EINES LEITERS EINER "FOURRIERE" (TOETUNGSSTATION IN FRANKREICH)

BITTE DURCHLESEN UND ALLEN WEITERLEITEN!

- WIR KOENNEN ETWAS AENDERN -

IN DEM WIR DIE MENSCHHEIT AUFKLAEREN UEBER DIE ZUSTAENDE IN DEN TOETUNGSSTATIONEN IN FRANKREICH, SPANIEN, UNGARN UND ANDEREN LAENDERN!

Ich glaube, dass es wichtig ist, die Oeffentlichkeit ueber den "Alltag" in einer Toetungsstation zu informieren. Ich arbeite als Leiter einer Toetungsstation . Bitte begleiten Sie mich in die "Fourrière".

Mein Vorschlag: Hundezuechter und Leute, die Hunde verkaufen, sollten mindestens einen Tag in einer "Fourrière" verbringen muessen. Beim Anblick der traurigen Augen, die um Hilfe suchen, beginnen Sie vielleicht darueber nachzudenken, ob es richtig ist, Hunde in Mengen zu zuechten.

Der Welpe, den Sie eben verkauft haben, endet mit grosser Wahrscheinlichkeit in einer Toetungsstation, sobald er nicht mehr der "Wonneproppen" der Familie ist. 90 % der Hunde, die in die Toetungsstation kommen, verlassen diese niemals wieder LEBENDIG! 50 % der Hunde, die ich aufnehmen muss, sind uebrigens Rassenhunde...

Haeufig gehoerte Vorwaende, um einen Hund abzugeben:

-Wir ziehen um, wir koennen unseren Hund/unsere Katze nicht mitnehmen.
Ist das wahr? Oder ist dies nicht nur ein Vorwand, um sich von Ihrem Hund zu trennen?

-der Hund ist groesser geworden, als wir dachten!
Haben Sie sich nicht vorstellen koennen, wie gross beispielsweise ein Deutscher Schaeferhund wird?

-Ich habe nicht genuegend Zeit, mich um meinen Hund zu kuemmern.
Kann das wahr sein? Ich persoenlich arbeite 10 oder 12 Stunden und wenn ich nach Hause komme finde ich immer noch Zeit, mich um meine 6 Hunde zu kuemmern.

-der Hund verwuestet uns den ganzen Garten -
weshalb lassen Sie ihn dort alleine und nehmen ihn nicht ins Haus?

Wenn ein Hund gebracht wird, sagt man mir immer:
es ist nicht schwierig, ein neues Zuhause fuer ihn zu finden es ist ein guter Hund....

Darf ich Ihnen die Wahrheit sagen?

Ihr Hund hat 72 Stunden Zeit, eine neue Familie zu finden, manchmal auch etwas laenger, wenn die Toetungsstation nicht ueberfuellt und er bei guter Gesundheit ist. Eingesperrt in eine kleine Box jammert er oft ununterbrochen, er weint um seine Familie, die ihn verlassen, die er verloren hat.

Nur mit viel Glueck und wenn genuegend Betreuer da sind, darf er seinen Kaefig von Zeit zu Zeit verlassen. Wenn nicht, wird sich niemand lange um ihn kuemmern, die einzige taegliche Aufmerksamkeit sind eine Futterschuessel und etwas Wasser. Grosse und schwarze Hunde oder Molosser sind meistens zum Tode verurteilt, sobald sie in der Fourrière angekommen sind, denn sie haben keine Chance mehr, adoptiert zu werden. Charakter und Verhalten spielen dabei keine Rolle.

Ist die Toetungsstation nicht ueberfuellt und der Hund gehoert einer "gesuchten Rasse" an, ist er zudem sehr liebenswert und freundlich, ist es moeglich, dass seine "Hinrichtung" hinausgeschoben wird, jedoch nicht fuer lange Zeit....

Auch der friedlichste Hund kann in einer solchen Umgebung sein Verhalten aendern, doch beim geringsten Anzeichen von "Aggressivitaet" wird er sofort euthanasiert.

Hunde die Krankheitssymptome (Zwingerhusten etc) zeigen, werden ebenfalls getoetet, da keine finanziellen Mittel fuer ihre Behandlung zur Verfuegung stehen.

Sprechen wir jetzt ueber die Euthanasie, den sogenannten "Gnadentod" von Hunden, die bei bester Gesundheit sind, eine Schilderung der Realitaet fuer alle, die noch nie eine Euthanasie in einer Toetungsstation miterlebt haben:


Der Todeskandidat wird angeleint aus seiner Box gefuehrt. Die meisten von ihnen glauben, endlich wieder einmal spazieren gehen zu duerfen, sie sind gluecklich und wedeln mit dem Schwanz.... Bis sie im "Todeszimmer" ankommen. Dann bleiben sie ruckartig stehen, sie scheinen die Naehe des Todes zu fuehlen. Diese Reaktion ist bei allen gleich, ohne Ausnahme...

Einer oder zwei "Veterinaertechniker" versuchen den Todeskandidaten (Hund oder Katze) festzuhalten. Dann suchen ein Tierarzt oder auch nur ein "Euthanasie-Spezialist" nach der Vene eines Vorderbeines und die bekannte"rosarote Fluessigkeit" wird injiziert (direkt, ohne vorangehende Anaesthesie).

Es bleibt zu hoffen, dass der Hund nicht in Panik geraet, sobald er fuehlt, dass er (mehr oder weniger schnell) gelaehmt wird, ich habe solche gesehen, die sich schreiend mit den eigenen Pfoten blutig gekratzt haben. Nicht alle "schlafen" gleich ein, oft werden sie lange Minuten von Muskelkraempfen durchgeschuettelt...


Nach der Hinrichtung kommen sie in die Gefriertruhe und warten darauf, vom Abdecker als Sondermuell abgeholt zu werden. Was geschieht dann mit ihnen? Werden sie verbrannt oder zu Tierfutter verarbeitet? SIE werden es niemals wissen und stellen sich vielleicht auch gar keine Fragen - Es war ja NUR EIN TIER und SIE koennen sich jederzeit wieder ein neues kaufen.....

Ich hoffe, dass Sie bis zum Schluss alles durchgelesen haben, dass die traurige Wahrheit Sie nachdenklich stimmt und Sie diese Bilder nicht einfach verdraengen koennen, diese Bilder, die mich nicht mehr loslassen, jeden Tag, wenn ich von meiner Arbeit nach Hause komme. Zwischen 9 und 11 Millionen Tiere (Katzen und Hunde) sterben jedes Jahr in den Toetungsanstalten und nur durch Ihre Aufmerksamkeit koennte man versuchen, dies verhindern.

Ich versuche alles, um so viele Leben wie moeglich zu retten, doch die Toetungsanstalten sind dauernd überfuellt und taeglich kommen neue Tiere dazu.

Ich habe eine dringende Bitte:
Zuechten Sie keine Hunde und kaufen Sie keine, solange noch so viele in den "Fourrières" sterben. Die Wahrheit ist schmerzlich, man kann nicht an der Realitaet vorbeisehen.
Ich hoffe nur, dass wenigstens eine Person nach dem Durchlesen dieses Textes ihre Meinung bezueglich Zucht und im Stich lassen eines Hundes aendert. Dass jemand zu mir kommt und sagt, ich will einen DIESER Hunde adoptieren. Dann hat sich die ganze Muehe schon gelohnt.

Wenn Sie wollen, dass sich die Situation aendert, senden Sie diesen Text an alle Ihre Kontakte!

http://www.sunlightforanimals.ch/images/Frankreich/Brief_de.htm


Adoptieren Sie einen unserer lieben Gesellen oder werden Sie Pflegestelle, denn nur wenn wir genug Pflegestellen haben und wenn diese liebevollen Geschoepfe ein neues Zuhause finden, dann koennen wir auch Hunde vor der Toetung und einem garusamen unverdienten Tod bewaren.






Unsere Hunde sind geipft, geschipt, oft auch kastriert und kommen mit EU-Tierausweis und Tierschutz-Uebernahmevertrag der jeweiligen Organisationen nach obligatorischer Vorkontrolle (wie wollen sichergehen das sie nicht etwa in einem Versuchslabor landen...) zu Ihnen.

Durch die Aufnahme in einer Pflegestelle koennen wir die Kuschelmonster besser beurteilen und Sie haben die Moeglichkeit den neuen Familienzuwachs auch vorher kennenzulernen - wenn Sie wollen. Bei speziellen Fragen koennen Sie gern auf der Pflegestelle anrufen. Tel: 01763-4218791

Besuchsadresse auf Anfrage und nach Absprache.


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